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Unsere Partnergemeinde: Straußfurt in Thüringen

Der Partnerschaftsvertrag

Nach dem historischen Ereignis der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands trafen in den Jahren 1992 und 1993 Gemeindevertreter der thüringischen Gemeinde Straußfurt und Markträte der schwäbisch-bayerischen Marktgemeinde Biberbach zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch zusammen. Nach mehreren gegenseitigen Besuchen beschlossen beide Ratsgremien, diese Kontakte anlässlich der Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Bestehen der Gemeinde Straußfurt mit einer Gemeindepartnerschaft zu besiegeln. Am Samstag, dem 18. Juni 1994 unterzeichneten die 1. Bürgermeister Wolfgang Heßland und Anton Fischer in der St. Petri-Kirche zu Straußfurt den Partnerschaftsvertrag. Danach sollen die jungen, freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Bürgern, Vereinen und Organisationen beider Gemeinden von den Kommunen unterstützt und gefördert werden. Im Mittelpunkt dieser Beziehung sollen die Mitbürgerinnen und Mitbürger stehen, die im kulturell-kirchlichen Bereich, auf Vereinsebene im Sport und im Sozialen Freundschaften schließen, pflegen und dauerhaft erhalten. Der Beitrag der Gemeinden Straußfurt und Biberbach zu einem vereinten Europa der Regionen soll die freundschaftliche Zusammenführung von Bürgern des Landes Thüringen mit bayerischen Schwaben sein.

Wissenswertes über Straußfurt

Mitten im Herzen Thüringens, zwischen Thüringer Wald und Harz, befindet sich im Thüringer Becken die Gemeinde Straußfurt. Straußfurt liegt im Gebiet der fruchtbaren Thüringer Ackerebene am Mittellauf der Unstrut, die eine der Hauptwasseradern Thüringens ist. Straußfurt kann sich sogar annähernd für den geografischen Mittelpunkt Deutschlands halten. Schon der Name der Gemeinde belegt, welche Bedeutung der Ort zu frühesten Zeiten durch den Übergang, einer Furt über die Unstrut, besessen hat. In neuerer Zeit dokumentiert sich die besondere Lage in Form der Schnittstellen der großen überörtlichen Straßen, die die Gemeinde in allen Richtungen durchschneiden. Nicht zuletzt war und ist Straußfurt Eisenbahnknotenpunkt, was sich in der 1869 in Betrieb genommenen Strecke Erfurt-Nordhausen bzw. der fünf Jahre später eröffneten "Saale-Unstrut-Bahn" (Pfefferminzbahn) zeigt. Die Gemeinde hat eine wechselvolle Geschichte, die 744 mit der ersten schriftlichen Erwähnung als "Stuffefurte" beginnt, und zwar durch eine Schenkung aus Thüringen an das Kloster Fulda. Nur wenige Jahreszahlen seien herausgegriffen. 1294 wird die St. Petri-Kirche erstmals erwähnt, 1324 Bau der Marienkapelle, 1613 schwere Überschwemmungen, 1724 Bau eines Waisenhauses durch Freifrau von Münchhausen, 1911 das erste elektrische Licht, 1952 Baubeginn für das Unstrut-Rückhaltebecken, 1996 Schließung der letzten Thüringer Zuckerfabrik. Straußfurt hat 2150 Einwohner (Stand 2003) und eine Fläche von 1476 ha. Die Gewerbeansiedlung westlich der Gemeinde oder die neu entstandenen Straßen und Plätze in der Ortsmitte sowie die neuen Wohngebiete Am Schneezaun und Am Staudamm zeugen davon, dass sich Straußfurt auch in heutiger Zeit immer weiter entwickelt.

Sehenswürdigkeiten in Straußfurt

St. Petri-Kirche mit Marienkapelle
Kriegerdenkmal
Adonisröschenhang am Hölzchen

Nähere Informationen über unsere Partnergemeinde erhalten Sie hier

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