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Exkursion Gestaltung v. Dorfplätzen, Zugang zu Wasser u. Wasserläufe

In der anhängenden Datei sind  Bilder enthalten die Ihnen einen Eindruck von der Exkursion vermitteln.


exkursion__20140510_red.pdf  pdf  (5.31 MB)



Nächste gemeinsame AK Sitzung am 11.11., nicht um 11:11 Uhr

Alle Arbeitskreise treffen sich am Montag, den 11. November um 19:30 Uhr im Gasthaus Huckerwirt zu einer gemeinsamen Sitzung. Diskutiert wird der mögliche Maßnahmenkatalog und dem Motto "Was ist uns wichtig". Auch das Leitbild soll in eine festere Form gebracht werden.
Pappnasen dürfen getragen werden, sollten aber nicht vom Thema ablenken.
 




Einladung zum "Dorfgeschwätz"


Am 22. November sind alle Arbeitskreise, die gesamte Bevölkerung und speziell auch die Vereine herzlich zum "Dorfgeschwätz" eingeladen. Musik und Geschichten aus dem Dorf begleiten die Vorstellung von interessanten Details zu alten Häusern und Anwesen in Biberbach. 
Los geht es um halb Acht auf'd Nacht im Sportheim!







Offene Gemeinderatssitzung Teil 2

(sdk) An lebhaften Diskussionen beteiligten sich die Teilnehmer der zweiten offenen Gemeinderatssitzung zum Thema Dorferneuerung im Sitzungssaal des Biberbacher Rathauses.
Drei Arbeitskreise hatten bereits letzte Woche ihre Ideen zur Zukunft der Gemeinde in den Bereichen Natur, Energie, Umwelt sowie Kultur und Geschichte erläutert. Im zweiten Teil der Gemeinderatssitzungen mit Rederecht für alle Anwesenden ging es nun am letzten Dienstag um die Ortsgestaltung und den Verkehr, um Themen rund um das Dorfleben und Soziales, sowie um die Öffentlichkeitsarbeit.

Harsch vorgebrachte Kritik musste sich der Arbeitskreis Ortsgestaltung und Verkehr in Person seines Sprechers Robert Kühnel für die vorgestellten Ideen zur Umgestaltung des Rathausumfeldes anhören, wobei auch gleich die sehr unterschiedlichen Sichtweisen vom Ortsverkehr der Zukunft deutlich wurden. Während ein Anwohner der Hauptstraße das bequeme Parken der Brotzeit kaufenden Lastkraftfahrer als Priorität sah, konnte sich Gemeinderat Johann Ertl (SPD) eine neue Aufenthaltsqualität durch Veränderungen des Straßenraumes gut vorstellen: „Die Straße gehört nicht nur den Autos, sondern auch den Radfahrern und Fußgängern,“ so Ertl. „Dabei könnten alle Gewinner sein.“
Bürgermeister Wolfgang Jarasch rief die Kritiker auf, sich in den jeweiligen Arbeitskreisen einzubringen und dort konstruktiv zu diskutieren.

Durch die ebenfalls vom Arbeitskreis Verkehr vorgestellte Möglichkeit einer Vorfahrtsänderung an der Schlossstraße im Ortsteil Markt sah Gemeinderätin Anni Fries (CSU) noch mehr Durchgangsverkehr in Richtung Meitingen auf die Anwohner zukommen.
Das sei keinesfalls gewünscht, so Fries.

Positiv aufgenommen wurden andere Vorschläge des Arbeitskreises zur Verkehrsberuhigung vor der Schule, einer alternative Zufahrt zu den Sportanlagen, um das unterhalb gelegene Wohngebiet zu entlasten, oder auch die Einrichtung eines Biberpfades und Pilgerweges.

Treffpunkte, Mobilität und das Wohnen für alle Altersgruppen haben die Mitglieder des Arbeitskreises Dorfleben und Soziales im Visier. Die Gemeinde sei beim Thema altersgerechtes Wohnen gefordert, sie müsse sich ihrer Verantwortung den Bürgern gegenüber stellen, trat AK-Sprecher Siegfried Katheder eine weitere Diskussion los. Gemeinderat Franz Bayer (CSU) sah das Thema Seniorenwohnen und Betreuung in privater Hand gut aufgehoben. Ganz anders die Einschätzung einer Bürgerin, die öffentliche Gelder sehr viel lieber in Altenprojekten als in Straßenumbauten investiert haben möchte. Bevor weitere Gespräche dazu geführt werden könnten, müssten mögliche Finanzierungsmodelle durch die Gemeinde geprüft werden, regte ein Bürger an.

Die bisher geleistete Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Dorferneuerung und die weiteren Pläne zur Information der Bürger in der im nächsten Jahr beginnenden Projektphase stellte Sonja Diller vor. „Die Dorferneuerung ist aber kein Einzelprojekt, das in ein paar Jahren abgeschlossen sein wird, sondern eine Ideenwerkstatt für die künftige Entwicklung von Biberbach,“ umriss sie die Bedeutung der von den Arbeitskreisen geleisteten Arbeit.
Um gegen die zunehmende Urbanisierung anzukämpfen müssten die Landkommunen ihre vielen Vorzüge öffentlich bekannt machen.
„Öffentlichkeitsarbeit ist nichts Exotisches,“ so Diller. „Wir müssen den Leuten erzählen was sie versäumen wenn sie nicht in Biberbach wohnen, uns nicht besuchen oder bei uns einkaufen.“

Informationen und Diskussionen wie sie an den beiden Abenden im Sitzungssaal geführt worden waren, seien genau das, was die Dorferneuerung voranbringe, lobte Manfred Pfeiffer vom Amt für Ländliche Entwicklung den Einsatz der Biberbacher für ihre Gemeinde.

Neben den Förderungen für Projekte der Gemeinde seien in der Dorferneuerung auch Zuschüsse für private Vorhaben möglich, unterstrich Pfeiffer. Ab dem Zeitpunkt der offiziellen Anordnung der Dorferneuerung könnten Privatleute beispielsweise für den Ausbau ehemaliger landwirtschaftlicher Gebäude Fördergelder erhalten, wenn ein erhöhter Aufwand für eine authentische Wiederherstellung auf die Bauherren zukäme.

 




Info zum Stand der Arbeitskreise in Offenen Gemeinderatssitzungen

 (sdk) In lockerer Runde ohne trennende Tische und Stuhlreihen für Besucher saßen Räte und Bürger in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Biberbach zusammen. Grund für die ungewöhnliche Sitzordnung und das kurzerhand beschlossenen Rederecht für alle: der Gemeinderat wurde über die Fortschritte in den Arbeitskreisen der Dorferneuerung informiert und Diskussionen waren ausdrücklich gewünscht.
Unter dem Motto „Markt des Miteinander“ arbeiten die Aktiven der Arbeitskreise bereits seit eineinhalb Jahren an ihren Vorstellungen vom Biberbach der Zukunft. Ideensammlungen wurden angelegt, einzelne Projekte besonders intensiv beleuchtet und viele Gespräche geführt.

Um Energie und Natur, Kultur und Geschichte ging es in diesem ersten Teil des Informationsaustauschs, der sich in der nächsten Sitzung am kommenden Dienstag mit den Themen Verkehr und Ortsgestaltung, Dorfleben und Soziales, sowie Öffentlichkeitsarbeit fortsetzen wird.

Nach der Vorbereitungsphase, die am Jahresende abgeschlossen sein wird, geht es an die Auswahl der Projekte, die in Angriff genommen werden sollen. Danach erfolgt die offizielle Anordnung der Dorferneuerung und damit auch die Zusage des Eurobetrags der Förderung.

„Die Arbeitskreise sind in der aktuellen Vorbereitungsphase der Dorferneuerung stark gefragt,“ unterstrich Planer Walter Herb. Ohne die Beteiligung der Bürger geht nämlich gar nichts: es fliessen keine Fördergelder des Amts für ländliche Entwicklung, wenn die Bevölkerung sich nicht aktiv an der Planung beteiligt.

Fehlende Aktivität kann man den Arbeitskreisen aber sicher nicht nachsagen. So hat der Arbeitskreis Kultur und Geschichte schon ganz genaue Vorstellungen zur Einrichtung einer „Kulturzentrale“ im ehemaligen Lehrerwohnhaus neben der Schule. Mit offenem Archiv, Wechselausstellungen und Wallfahrtsladen könnte dort Biberbachs Geschichte eine Heimat finden und die Wallfahrt belebt werden, wie Arbeitskreisleiterin Monika Kühnel einen der zentralen Punkte der Arbeit ihres Teams lebhaft beschrieb.

Natur und Kultur passen und gehören zusammen, nahm Kathrin Reich vom Arbeitskreis Natur, Energie und Umwelt den Faden auf. Wie das funktionieren kann erlebten die zahlreichen Mitradler bei der ersten Natur-Kultur-Radtour, die im Juni statt fand. Zwei weitere Test-Touren sind im August geplant. Langfristig sollen die Strecken als Audio-Touren zum Download auf das Smartphone aufgearbeitet werden und als Broschüren verfügbar sein.
Den Feuerwehrplatz sieht der Arbeitskreis als Schlüsselprojekt für die Dorferneuerung, so Reich. Mit einem Planungsworkshop, in dem alle Beteiligten und Interessierte zu Wort kommen, könnte die Platzgestaltung wieder neuen Schwung bekommen, regte die Vorsitzende der Ortsgruppe des Bund Naturschutz an.

Erst muss Energie eingespart werden, dann kommt die umweltfreundliche Erzeugung, führte Energietüftler Franz Matzke-Neumeier in seiner Präsentation des Themas aus. Die Gemeinde sollte im Bauhof, in der Kläranlage oder auch im Rathaus Einsparpotentiale prüfen und bei Bedarf einen Gerätetausch überlegen.
Damit auch Privathaushalte die heimlichen Stromfresser ausfindig machen können, bot er an Messgeräte zur Verfügung zu stellen, die sich Bürger ausleihen können um die eigenen vier Wände unter die Stromlupe zunehmen. Gerne stünde er seinen Mitbürgern dabei mit Rat und Tat zur Seite, so Matzke-Neumeier.
„Dieses Angebot nehmen wir doch gerne an,“ war Bürgermeister Wolfgang Jarasch sofort interessiert.

„Das sind tolle Ideen und Angebote,“ zeigte sich Gemeinderätin Monika Seiler-Deffner begeistert vom Engagement der Arbeitskreise. Besonders beeindruckend fand sie dass nicht gewartet werde bis offizielle Maßnahmen der Dorferneuerung beschlossen sind, sondern schon jetzt mit Aktionen wie Ausstellungen oder den Fahrradtouren Leben und Fahrt in das Projekt kommt.

„Die Dorferneuerung ist offensichtlich angekommen in Biberbach,“ unterstrich auch Manfred Pfeiffer vom Amt für Ländliche Entwicklung seinen positiven Eindruck.

Am kommenden Dienstag stellen sich die Arbeitskreise Verkehr und Ortsgestaltung, Dorfleben und Soziales, sowie Öffentlichkeitsarbeit vor. Beginn ist wieder um 20 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.




AK Kultur und Geschichte stellt Nutzungskonzept für das alte Lehrerwohnhaus vor

 Das alte Lehrerwohnhaus würde sich hervorragend als Kulturzentrum eignen, sind sich die Mitglieder des Arbeitskreises Kultur und Geschichte sicher.

Die Entscheidung, ob das Gebäude saniert werden kann, oder ein Neubau das alte Haus ersetzt, läge selbstverständlich bei der Gemeinde und dem Gemeinderat, unterstrich AK-Sprecherin Monica Kühnel beim letzten Treffen der Gruppe. Wie sie es gerne haben möchten, wüsste der AK aber schon recht genau.

Geeignete statische Verhältnisse sowie ein gleichmäßiges Raumklima sind die wichtigsten Voraussetzungen, um die Räume als Dorfarchiv nutzen zu können. Es ist ein „offenes“ Archiv angedacht, das im bestimmten Umfang von den Bürgern genutzt werden kann. Mit Computerarbeitsplatz ausgestattet könnten hier Objekte gesichtet, geordnet und digitalisiert werden.

Auch für eine Kontaktstelle, eine Art Bürgerbüro, und für wechselnde oder Dauerausstellungen sollten geeignete Räumlichkeiten vorhanden sein.

Am 16. und am 23. Juli werden alle Arbeitskreise ihre Vorschläge zur Dorferneuerung dem Gemeinderat und allen interessieren Bürgern vorstellen.




Ablaufplan der Bürgerbeteiligung

Im Anhang der Ablaufplan der Dorferneuerung für die Bürgerbeteiligung.
 


ablaufplanbrgerbeteiligung_28.05.2013.pdf  pdf  (577 kB)



Umfrage Energiekonzept

Der Markt Biberbach hat sich entschlossen, ein Energiekonzept zu erstellen. Als eine von 14 Gemeinden in Schwaben erhalten wir hierfür eine Förderung von 75%.

Solch ein Energiekonzept stellt ein übergreifendes Gesamtkonzept für die energetische Entwicklung unserer Gemeinde dar. Von den innerhalb dieses Konzeptes erarbeiteten ganzheitlichen Möglichkeiten hinsichtlich Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und einer Umstellung auf regenerative Energieträger kann letztlich jeder einzelne Bürger profitieren. So werden beispielsweise Grundlagen für Entscheidungen zu energieeinsparenden Renovierungskonzepten, zu möglichen Nahwärmeversorgungskonzepten sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien und zu aktuellen Fördermöglichkeiten aufgezeigt.
Die Erstellung des Energiekonzeptes soll unter weitest gehender Bürgerbeteiligung erfolgen. Jeder Bürger soll die Möglichkeit haben, seine Ideen und Anregungen in das Konzept einfließen zu lassen. Ziel ist es, möglichst viele Bürger auf diesem Weg mitzunehmen bzw. jedem Bürger Empfehlungen bzgl. einer nachhaltigen, sicheren und auch kostengünstigen Energieversorgung an die Hand zu geben. Damit die Energiewende auch bei uns gelingt, benötigen wir die gesamte Bürgerschaft.
Im Rahmen der laufenden Bestands- und Potentialanalyse ist die Erfassung der derzeitigen Situation von zentraler Bedeutung. Zu diesem Zweck bitten wir Sie den in der anhängenden pdf-Datei enthaltenen Fragebogen auszufüllen und der Gemeinde zu übergeben.
Die Daten aus der Bürgerumfrage werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich zusammengefasst, also anonymisiert weiterverarbeitet. Rückschlüsse auf einzelne Hauseigentümer sind nicht möglich. Auch werden die Daten selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. Für ihre Unterstützung und Ihr Verständnis bedanken wir uns schon im Voraus.

buergerumfrage.pdf  pdf  (516 kB)



Vorbereitungsphase der Dorferneuerung läuft unter Hochdruck

Die Vorbereitungsphase der Dorferneuerung legt sich langsam in die letzte Kurve vor dem Ziel. Bei gemeinsamen Sitzungen der Arbeitskreise und Abstimmungsgesprächen soll bis Herbst 2013 diese erste Stufe der Dorferneuerung mit der Festlegung von Maßnahmenlisten und Prioritäten abgeschlossen werden. Danach geht es um Machbarkeitsstudien, um Finanzierungsmöglichkeiten und letztendlich um die Auswahl umzusetzender Projekte. 

Informationen und auch noch die Möglichkeit Ideen einzubringen gibt es bei den Bürgerversammlungen im April und Mai sowie bei einem für den Juni geplanten Vereinsabend.  








AKs präsentieren im Sportheim den Stand ihrer Arbeit

Träumen sollen Sie, war der „Auftrag“, den Planer Walter Herb zu Beginn der Dorferneuerung Biberbach den Mitarbeitern der Arbeitskreise mit auf den Weg gegeben hatte. Fern aller realistischen Überlegungen könnten Ideen wachsen, die erst nach dem Abschluss der Vorbereitungsphase auf Durchführbarkeit getestet werden sollten, meinte auch Manfred Pfeiffer vom Amt für ländliche Entwicklung, das für die Dorferneuerungsprojekte verantwortlich zeichnet.

Doch die Biberbacher sind Schwaben, denen nicht zu Unrecht nachgesagt wird, dass sie es weniger mit dem Träumen, als mit dem Anpacken haben. Daher waren viele der Ideen, die beim zweiten gemeinsamen Treffen der Arbeitskreise vorgestellt wurden, bereits auf Machbarkeit hin entwickelt.

So schlug Sabine Duttler vom Arbeitskreis NEU (Natur, Energie, Umwelt) als kostengünstige und schnell umzusetzende Verbesserung der Infrastruktur die Beschilderung bereits vorhandener Wanderwege vor. Eine Wiederbelebung der Ortsgruppe des Bund Naturschutz wäre ein Weg die Landschaftspflege mit interessierten Bürgern voranzubringen, war eine Idee von Landschaftsarchitektin Kathrin Reich.

Beim zentralen Thema der Energieerzeugung ist Biberbach durch die Stromerzeugung in Biogas- und Photovoltaikanlagen auf dem richtigen Weg. Das erklärte Ziel der Energieautarkie sei aber noch in weiter Ferne, so der damit befasste Arbeitskreis, da Strom weniger als ein Drittel des Gesamtenergiebedarfes ausmache und der erzeugte Strom ins Gesamtnetz eingespeist und nicht gezielt vor Ort verbraucht werden könne. Autarkie werde erst durch eine Speicherung des Stroms und Direkteinspeisung in ein eigenes Netz erreicht. 
Wo noch welche Energiepotentiale stecken, wird eine Datenerhebung zeigen, die in Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung durchgeführt wird, wie der Gemeinderat kürzlich beschloss.



Zwei zentrale Aufgaben hat sich der Arbeitskreis Kultur und Geschichte gestellt. Ein Archiv und eine Dorfchronik sollen die interessante und weit zurück reichende Geschichte des Ortes in allen Facetten erfassen und beleuchten. Fundstücke spielen dabei eine ebenso große Rolle wie die Berichte von Zeitzeugen, betonte AK-Sprecherin Monika Kühnel.

Mit einer Führung zur Keltenschanze im Wald bei Feigenhofen und einem Vortrag von Kreisheimatpfleger Prof. Dr. Walter Pötzl über die „Edlen von Biberbach“ wurde das Interesse an der reichen Vergangenheit bei so manchem Bürger geweckt. Eine Ausstellung über die „Schätze im Schatten von Burg und Kirche“ wird vorbereitet.

Wie man früher wohnte ist Geschichte. Wie man heute wohnen könnte, wenn man schon viel von der Geschichte gesehen hat, versucht der Arbeitskreis Dorfleben und Soziales herauszufinden. Die Gruppe sieht ihr zentrales Thema in der Analyse möglicher Wohnformen für Senioren. In der Diskussion sind Wohngruppenkonzepte ebenso wie privat organisierte Wohngemeinschaften und die häusliche Versorgung je nach individuellem Bedarf.

Zwei Mal haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises Verkehr auf den Fahrradsattel geschwungen, um die Straßen in Biberbach, Markt und Eisenbrechtshofen unter die Lupe zu nehmen. Der Befund: breite Ortseinfahrten verführen in allen Ortsteilen zu hohen Geschwindigkeiten, durch die Umgehungsstraße ist die Ortsdurchfahrt Biberbach glücklicherweise entlastet, nun könnte eine veränderte Verkehrsführung die Ortsmitte entscheidend verbessern.
Kombinierte Rad- und Fusswege könnten sich wie ein roter Faden durch das Dorf ziehen und ein sicheres Fortkommen für alle Verkehrsteilnehmer sichern.


Während in den Arbeitskreisen eifrig daran gearbeitet wird Biberbach fit für die Zukunft zu machen, ist das Thema „Dorferneuerung“ noch nicht bei allen Bürgern angekommen. Mit einer Zusammenfassung des Arbeitsstands in Plakatform kann sich jeder Bürger ab Mitte November im Rathausfoyer auf den aktuellen Stand bringen und jederzeit in einen der Arbeitskreise einsteigen.
Für den Winter ist eine Bürgerversammlung geplant, bevor im nächsten Jahr die Vorbereitungsphase abgeschlossen wird, und die Planungen für die Umsetzung ausgewählter Projekte beginnen kann.

Wie immer wird das auch eine Frage der Finanzen sein, denn trotz der Fördergelder vom Amt für Ländliche Entwicklung muss die Gemeinde rund die Hälfte der Kosten selbst stemmen.




AKs starten nach der Sommerpause durch - Vorstellung der Fortschritte am 25. Oktober

 Alle Arbeitskreise haben sich nach der Sommerpause wieder in die Arbeit gestürzt und sind eifrig dabei ihre Ziele für die nächste Sitzung aller AKs am 25.10.12 um 20 Uhr im Sportheim zusammen zu tragen. Zusammen mit Planer Walter Herb, Bürgermeister Wolfgang Jarasch und Manfred Pfeiffer vom Amt für Ländliche Entwicklung werden die Arbeitskreismitglieder ihre Ideen besprechen. 

Die Sitzung ist selbstverständlich öffentlich und Gäste sind gern gesehen. 






Zweite Radel-Exkursion des AK Verkehr & Ortsgestaltung


Der AK Ortsgestaltung und Verkehr ging am 25. Juni den 2. Teil der Radel-Tour durch die Gemeinde an. 
Bereits am Treffpunkt, dem Parkplatz der Sportgaststätte, begannen die Überlegungen. Der Weg zum Trainingsplatz im Westen, ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsweg, ist ca. 4 m breit. Das Problem hier: auf dem Weg zum Training fahren viele Sportler zum Spielplatz nach Westen und parken ihren PKW neben dem Wirtschaftsweg in den grünen Randstreifen;
Franz Bayer schlug die Verlängerung des oberen Sportparkplatzes bis zum Übungsgelände mit der Möglichkeit des einzeiligen Parkens vor; kostengünstiger wäre die Nutzung des bestehenden Wirtschaftsweges mit der Schaffung von Parkbuchten südlich des Weges in Richtung westliche Sportplatz; ein Zukauf der Nutzfläche wäre erforderlich; Die Möglichkeit einer Wegbeleuchtung sollte einbezogen werden, war das Resultat der Diskussion vor Ort. 

2. Station -  Neue Zufahrt zum Sportgelände im Westen
Zur Zeit besteht eine Anbindung von der ehemaligen Kreisstraße ca. 300m westlich des Trainingsfeldes über einen Wirtschaftsweg; alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Anbindung von der Kreisstraße auf Höhe des Trainingsplatzes direkter und praktischer wäre; im Hinblick auf eine mögliche Sperrung der Zufahrt zum Sportgelände über die Jahnstraße und das Wohngebiet würde die ortsnähere Anbindung mit Sicherheit besser angenommen.

3. Station, Straßenkreuzung Rathaus – Bollenberg – Haupt- und Bibertalstraße
War bereits Punkt 8 der 1. Radl-Ex;
Aus der Sicht eines Radlfahrers wurden die Umbau- und Umorientierungsvorschläge als dringend notwendig und sinnvoll eingestuft; die Zufahrt zur Poststraße wird soll verbessert werden. 

4. Station, Poststraße, Kupfergasse, Lourdes-Grotte
Die Poststraße hat sich durch Gebäudesanierungen bereits äußerst positiv verändert; ein neuer, gestalterisch geeigneter Fahrbelag würde den Gesamteindruck nochmals deutlich verbessern; Hinweis von Wolfgang Jarasch: die Gemeinde besitzt einen durchgehenden Uferstreifen an der Biber bis zur Brücke am Kirchberg; damit könnte der „Biberlehrpfad“, dessen Idee beim Vorbereitungs-Seminar in Thierhaupten "geboren" wurde, ein Stück weit realisiert werden. Der Platz vor der Lourdes-Grotte könnte verbessert werden; eine Hinweisbeschilderung für Touristen/Pilger fehlt; Vorschlag Gerhard Guffler: Bänke kommunikativ, also zueinander aufstellen mit Platzgestaltung (Wegbeläge, Bordsteinabsenkungen).

Die Einmündung Kupfergasse ist künstlich aufgeweitet mit Vorrang für Kraftfahrzeute. Vorschlag: Rückbau mit Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer.

5. Station, Einmündung Kupfergasse - Kirchberg
Die Kupfergasse soll im Zuge der Dorferneuerung mit neuem Belag versehen werden; Böschung an der Einmündung zum Kirchberg könnte steiler angelegt werden (z. B. Felsquader); der dadurch gewonnene Straßenraum käme Radfahrern und Fußgänger zugute.

6. Station, Kirchberg, Zufahrt Schule, Kirche
Der Straßenraum mit alter Kirchbergstraße ist sehr groß und bietet reichlich Platz für eine Schulbushaltestelle mit Wendemöglichkeit; Die Zufahrt zu Kirche und Schule muss für die Anlieger aufrecht erhalten bleiben; der Schulhof sollte nicht mehr mit Hol- und Bring-Verkehr der Schüler belastet werden. Die Einmündung zur Schule ist sehr breit; die Hälfte der Einmündung liegt auf einem privaten Grundstück (Huckerwirt). Durch entfallenden Busverkehr könnte die Einmündung schmäler werden. Die frei werdende Fläche könnte die Gastwirtschaft für Aussenbewirtung nutzen. 

Zusätzlich könnte die Attraktivität des Bereichs mit der Sanierung des ehemaligen Lehrerhauses gesteigert werden. Bgm. Jarasch bezifferte die Sanierungskosten und die Kosten eines Neubaus auf rund 250.000 Euro; aktuelle Neubaukosten liegen jedoch bei rund 2000 Euro pro qm Wohnfläche. Daher werden eher 500.000 bis 600.000 Euro Neubaukosten geschätzt. 

Die Linden- und Baumallee bildet mittlerweile eine geschlossene Linie; eine generelle Auslichtung oder die Schaffung von Sichtachsen zur Kirche werden angeregt. Der Parkplatz vor dem Kirchhof könnte vergrössert werden, evtl. auch zweireihig unter Einbeziehung der Flächen zwischen den Alleebäumen. Dadurch müsste nicht mehr im Innenbereich des Kirchhofes geparkt werden. 

7. Station, Ortseinfahrt Eisenbrechtshofen
Der Radweg endet bei der Ortseinfahrt, ein Fußweg läuft mit unterschiedlicher Breite an der Häuserfront durch den Ort;
Eine Einengung des Straßenraums durch Blockstreifen auf der Straße wäre möglich, ebenso ein kombinierter Rad-Fußweg durch den gesamten Ort.

Zahlreiche Häuser stehen mit ihren Giebeln zur Straße, jedoch nicht rechtwinklig; die kleinen Dreieckszwickel sind überdies eingezäunt; mit breiteren Radweg können die Einzäunungen entfallen, der Straßenraum wird durch die Öffnung attraktiver.

8. Station, Ortsdurchfahrt, Abzweigung zur Zollsiedlung
Die Ortsdurchfahrt ist schnurgerade und verführt dadurch zum schnellen Fahren. Die Abzweigung zur Zollsiedlung kann nur als riesig breit bezeichnet werden; einig waren die Teilnehmer, den Straßenraum zu nutzen und eine Kurve einzubauen;
dadurch wird Reduzierung der Einmündungsbreite erreicht. Vorteil: keine durchgängige Sicht für die Durchfahrtsstraße – Verkehr wird natürlich auf ein vernünftiges Maß verlangsamt. Die Straße rückt von der Häuserfront weg, somit wird eine Verbesserung der
Grundstücksausfahrten erreicht. 

9. Station, Ortsausfahrt Eisenbrechtshofen nach Achsheim
Auch hier beklagen Anwohner die zu schnell einfahrenden und die bei der Ausfahrt beschleunigenden Kfz (Lärm!, Sicherheit Grundstücksausfahrten). Der öffentliche Straßenraum vom Ortsrand bis zum Ortsschild wäre einschließlich des Wirtschaftsweges an der Westseite breit genug, um in diesem Bereich eine Kurve einzubauen; damit würde sich die Geschwindigkeit automatisch reduzieren; eine zusätzliche Bepflanzung mit zwei Bäumen und vier Sträucher an der Ostseite würde die Sicht eines Fahrzeuglenkers strukturieren und den Lärmschutz der Anwohner verbessern.

Mit dieser Station endet die Radl-Exkursion; alle Problempunkte der vorangegangenen
Arbeitskreissitzungen sind eingebunden worden.

Das letzte Treffen vor der Sommerpause wurde auf den 23.07., um 20 Uhr in der Sportgaststätte gelegt.




Termine der Arbeitskreise



AK Ortsgestaltung und Verkehr, 23.07. um 20 Uhr in der Sportgaststätte


SOMMERPAUSE



 




AK Dorfleben und Soziales setzt auf Treffpunkte

Zusätzliche Treffpunkte für Jung und Alt könnten unter einem - geeigneten - Dach das dörfliche Leben bereichern, sind sich die Mitglieder des AK einig. Das schon im Gespräch gewesene "Tschierley-Haus" hat zwar geeignete Räulichkeiten, ist aber durch den Zu- und Abfahrtsverkehr des Bauhofes zur Zeit ungeeignet, obwohl eine Nutzung durch Vereine schon geplant ist. Eventuell könnte durch Verkehrsberuhigungsmaßnahmen (Zusammenarbeit mit dem AK Verkehr?) die Situation verbessert werden. 

Eine weitere Möglichkeit Treffpunkte zu schaffen wäre das „Fischer-Haus“. Hier wurde angemerkt, dass seit Jahren durch die Gemeinde nichts unternommen wurde, um das Haus einigermaßen zu erhalten, was auch bei anderen leer stehenden Häusern in Biberbach der Fall ist. Hier muss dringend an die Gemeinde herangetreten werden, um eine gewisse Dynamik entstehen zu lassen und mit einer entsprechenden Sanierung zu beginnen, ist die Meinung des AK. 

Ebenfalls liegt noch keine konkrete Planung bzgl. des Feuerwehrplatzes vor. Informationen hierzu wären für weitere Überlegungen des Arbeitskreises erheblich wichtig.
Als Beispiel einer guten Dorferneuerung wird insbesondere Thierhaupten, Ellgau und Buttenwiesen gesehen. Thierhaupten konnte durch die attraktive Gestaltung einen großen Zulauf von Neubürgern erleben.

Chance am Rathausplatz 
Im ehemaligen Schleckermarkt biete sich die Möglichkeit, eine Kombination aus mehreren Unternehmensbereichen einzubringen (z.B. Lotto-Toto, Postannahme, kleines Café oder Bistro, Informationsstelle für den Ort selbst), so das Resultat der Überlegungen. Dies könnte anhand einer Gemeinde-GmbH umgesetzt werden mit der Schaffung einer Stelle bei der Gemeinde in Form eines Hauptverantwortlichen sowie durch die Aufteilung der Aufgaben in Form von Minijobs. Aus dem Arbeitskreis geht die Information hervor, dass die Betreiber des Dorfladens der Nutzung des ehemaligen Schleckermarkts kritisch gegenüberstehen. Dort sollten jedoch nicht dieselben Waren wie im Dorfladen angeboten werden, so dass sich hier kein Wettbewerb ergibt. Die Schaffung entsprechender Minijobs könnte gerade für ältere Menschen auch interessant sein, um am Alltagsleben der Gemeinde wieder teilzunehmen.

Der Rathausplatz soll schöner werden
Die äußere Gestaltung des Ortskerns ist für den allgemeinen Eindruck Biberbachs enorm wichtig. Insbesondere der Rathausplatz könnte z.B. durch entsprechende Bepflanzungen erheblich aufgewertet und schöner gestaltet werden. Da ein Teil des Platzes Eigentum der Fa. Dumberger aus Königsbrunn ist, könnte angefragt werden, ob mit entsprechenden Maßnahmen Einverständnis besteht. Da dieser Teil ebenfalls renovierungsbedürftig ist, könnte die Gemeinde auch versuchen, diesen Platz zu erwerben, so dass sich die Fa. Dumberger die entstehenden Sanierungskosten sparen könnte. Dieses Thema soll mit dem Arbeitskreis „Verkehr“ besprochen und evtl. ein Antrag an die Gemeinde gestellt werden. Ein Anziehungspunkt ist immer gegeben, wenn das Dorf sozusagen „lebt“, und wenn die Menschen durch entsprechende Angebote nach draußen "gelockt" werden. 

Broschüre auch im Landratsamt
Durch die Erschließung des neuen Baugebietes Peter-Dörfler-Straße wurde eine Broschüre für Biberbach erstellt. Interessenten für das Baugebiet erhalten diese bei Anfrage. Um jedoch auch allgemein auf Biberbach aufmerksam zu machen, insbesondere auf das bereits vorhandene Angebot (Apotheke, Ärzte, Bäckerei, Metzgerei usw.), wäre es sinnvoll, die Broschüre z.B. auch im Landratsamt Augsburg auszulegen.

Bücherkiste/Lesetreff:
Das Thema Büchertausch und Lesetreff steht seit Beginn auf der Agenda des AK. Nun wurde die Möglichkeit diesen in einen Bauwagen, welcher dann im Rahmen des Ferienprogramms oder im Rahmen eines Kindergartenprojekts von den Kindern entsprechend bemalt und gestaltet werden könnte, zu platzieren. 

Frau Bammel aus Eisenbrechtshofen hatte bereits vor einiger Zeit ein Anfrage dazu an die Gemeinde gerichtet. GR Seiler-Deffner wird nachfragen, was daraus geworden ist. 

Möglich wäre die Anbringung eines Regals auch unter dem Vordach der Apotheke (Regenschutz). Frau Seiler-Deffner fragt bei der Fa. Dumberger als Eigentümerin dieses Platzes nach, ob damit Einverständnis besteht. Eine weitere Möglichkeit der Unterbringung eines Bücherregales würde sich auch im Rathaus anbieten.
Die hierzu offenen Fragen werden geprüft und die Ergebnisse bei der nächsten Sitzung besprochen.

Jugendliche wünschen sich BMX Strecke
Die Schaffung einer Halfpipe bzw. einer BMX-Strecke für Jugendliche wurde angesprochen. Solche Projekte wären bereits an vielen Orten vorhanden und die Jugendlichen könnten bei der Errichtung in Eigenregie mitarbeiten. In Meitingen gibt es bereits eine Halfpipe, jedoch ist diese zu weit abgelegen und zu groß.

Am Mittwoch, 11. Juli 2012 trifft sich der AK „Dorfleben und Soziales“bei bei Siegfried Katheder, Finkenweg 4, Zollsiedlung. Da es sich um eine private Örtlichkeit handelt, werden interessierte Gäste gebeten sich unter 08271-802558 anzumelden.




AK Kultur und Geschichte will Senioren-Geschichte(n) hören

Ab August möchten sich Mitglieder des AK bei den Senioren umhören. Geplant ist,  dass Geschichten und gelebte Geschichte bei Veranstaltungen des Seniorenkreises abgefragt und aufgeschrieben werden. 

Die Beschilderung der historischen Plätze, aber auch der Wander- und Radwege ist ebenfalls im Fokus des AK. Verwirrend, historisch falsch, wenig auffallende oder gar nicht vorhanden befanden die AK Mitglieder das bestehende Beschilderungssystem. Dazu werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Die Versetzung der Bildtafel vor der Kreuzigungsgruppe ist vorrangiges Ziel. 

Termine:
Am 11.10.12 wird der Vortrag von Prof. Pötzl zum Thema „Die Edelfreien von Biberbach“ in Verbindung mit der VHS statt finden;
Eine Wanderung zu den historischen Plätzen rund um Biberbach (u.a. Keltenschanze) wird von Felix Guffler vorbereitet und beim nächsten Treffen genauer besprochen / Termin: Ende Juli noch vor den Ferien!

Das nächste Treffen des AK findet am 05.07.2012 um 20.00 Uhr beim Huckerwirt statt. 




AK Ortsgestaltung & Verkehr er"radelt" Problembereiche

Der AK Ortsgestaltung und Verkehr lud am 11.06. zum Radeln ein. 
Die Teilnehmer trafen sich am Wanderparkplatz Burgholzweg in Markt

1. Station, Parkplatz Burgholzweg: Hier sollte eine Infotafel auf Sehenswürdigkeiten und Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Apotheke mit Öffnungszeiten, hinweisen. Ein Ortsplan sollte verfügbar sein; die Aufstellung von Bänken im gesamten Ortsgebiet für Wanderer und Radfahrer wäre wünschenswert. 
Eine mindestens 3 Meter breite Teerdecke für den Burgholzweg könnte mit Fördergeldern gebaut werden; die billigere Sanierungslösung ist eine Ausbesserung mit Feinschotter.

2. Station, Ortseinfahrt Markt von Osten:
Ein Rückbau der sehr breiten Ortseinfahrt bietet sich an. Ein kombinierter Rad-Fußweg rechts, mindestens
2,5m breit, mit abgesenktem Bordstein wäre wünschenswert. 

3. Station, Ortsmitte Markt, Abzweigung Sonnenstraße nach Biberbach:
Die AK Empfehlung ist eine abknickende Vorfahrt von Osten in die Sonnenstraße anzuordnen; der Verkehr aus der
Schlossstraße muss dann anhalten; Rad-Fußweg kann der Vorfahrtstraße folgend in die Sonnenstraße geleitet werden mit Vorfahrtsberechtigung!
Die Sonnenstraße ist an der engsten Stelle 8,5m breit; Rad-Fußweg (2,5m), Straße (5,5m) und Schutzstreifen (0,5m) möglich.

4. Station, Fußweg zur Burg und Kirche
AK empfiehlt: Hinweis für Rundweg, Wegverbesserung und Gestaltung; Manko: Besichtigung Kirche nur
mit Anmeldung geführt. Ein Aussichtspunkt mit Talblick wäre schön.

5. Station, Ortseinfahrt Biberbach von Osten
An der Raiffeisenstraße wäre ein breiterer Rad-Fußweg rechts leicht möglich; Bordsteinabsenkung,
Blockstreifen für Abtrennung Radweg/Straße preiswert herstellbar; optische Straßenverengung (Raser Ortseinfahrt!)

6. Station, Feuerwehrplatz
Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass ein Multifunktionsplatz für Biberbach unbedingt erforderlich ist und hier am besten verwirklicht werden kann;

Funktionen: Festplatz, Park und Ride Platz (Pendler, Musikprobe, Treffpunkt Busfahrten usw.); ebene Fläche für Zelt: 20 x 50 m, wenn möglich; Abstimmung Abriss altes Feuerwehrhaus: 1 Stimme dagegen, 1 Stimme Enthaltung (für Abriss, wenn alternativ vernünftige Planung mit Multi-Nutzung), ansonsten dafür; Notwendig ist ein Technikgebäude am Rand für Veranstaltungen: Sanitärnutzung, Strom, Wasseranschluss, sonstiges Equipment;

Der Bau der künstlichen Kneippanlage mit Grund- bzw. Fremdwasser wurde sehr kritisiert; Nutzung nur von Mai bis September! 7 Monate im Jahr steht die Anlage trocken; der AK stellt fest, dass die erfahrungsgemäß hohen Unterhaltskosten zwangsläufig nach mehreren Jahren zur Stillegung führen. 

7. Raiffeisenbank, Hauptstraße
Die Empfehlungen: Rückbau der Hauptstraße, Bordsteine absenken, Platz für ruhenden Verkehr (Geschäfte) schaffen; Vorfahrt sollte der Verkehr in der Bibertal-Haupt-Raiffeisenstraße haben; Abzweigung zum Kirchberg ist zu schaffen.
Die Verlegung der Bushaltestelle Raiffeisenstraße zur Hauptstraße bringt mehr freien Raum.

8. Straßenkreuzung Rathaus – Bollerberg – Haupt- und Bibertalstraße
Angeregt wird eine Vorfahrtsänderung und neue Verkehrsführung Bibertal- Hauptstraße mit Verbesserung der
Übersicht; eventuell sollte die kurze Jahnstraße westlich des Rathauses keine Einbahnstraße mehr sein.
Vorschlag: Zufahrt zum Sportplatz vom Neubaugebiet komplett unterbinden;

Im Teil 2 der Radlexkursion wird die neue Zufahrt zum Sportplatz, der Kirchberg und die Ortsdurchfahrt Eisenbrechtshofen behandelt. Dafür treffen sich AK Mitglieder und Interessierte am 25.06.2012, 19:00 Uhr am Vorplatz des Sportheims Biberbach. 




AK Dorfgestaltung und Verkehr bespricht Ziele

Kritische Punkte der Straßenführung nahmen sich die Mitglieder des AK bei der Sitzung am 21. Mai vor. 
Definiert wurden:
- Staatsstraße – Abzweigung Eisenbrechtshofen, Zusamschneiderstr.
- Kirchberg – Bushaltestelle – Abzweig Schule (Kulturhügel)
- Kreuzungspunkt – Raiffeisenstr. - Kirchberg- Hauptstr.
Ziel:
- andere Verkehrsführung – Vorrang Hauptstraße Raiffeisenstr., da der Verkehr in Richtung Meitingen stärker ist, als der Verkehr zum Kirchberg
- zwei große Plätze statt 4 kleine Plätze
- zwei Bushaltestellen anstatt 4 Haltestellen
- Kreuzung : Hauptstraße – Poststr., Jahnstraße – Bibertalstr.
Ziel:
- Vorfahrtsänderung- Hauptverkehrsfluß Affaltern-Meitingen

Lösungen werden auch für die folgenden Bereiche gesucht:
- Jahnstraße – Parksituation- Zufahrt zum Sportplatz
- Bollenberg Zufahrt Sportplatz
- Straße von Markt Kreuzung Seibert – Fahrradweg ?
- Biberweg – Studie von Prof. Sturm
- Raiffeisenstr- Gehwege
- Ecke Raiffeisenstr. - Rathausstr. - breiterer Gehweg an der Nordseite Raiffeisenstr.
- Feuerwehrplatz, altes Feuerwehrhaus – Multifunktionsplatz (Parken, Festplatz,
Steuerungs-Technikhaus) altes Feuerwehrhaus abreißen, eventl. Ersatzbau
- Abriss altes Rathaus – Platz frei für Gestaltung
- Tschirley Gelände – Fußweg vom Baugebiet zum Festplatz

Ein gemeinsames Fest aller Arbeitskreise für den 28.07. (Juze-Fest) wurde ins Auge gefasst.




AK NEU arbeitet Antrag an Gemeinderat aus

Der Arbeitskreis Natur-Energie-Umwelt befasste sich bei seiner Sitzung am 14. Mai hauptsächlich mit dem Themenkreis Erneuerbare Energien. Gemeinderat Anton Hörmann berichtete über die Exkursion des Gemeinderates zu verschiedenen Windkraftstandorten und über den derzeitigen Planungsstand der Gemeinde. Franz Matzke-Neumair und Ingrid Burgmayer berichteten über aktuelle Projekte zum Thema.

Verschiedene Speichertechnologien, die Energiebilanz unterschiedlicher Technologien, die Bedeutung des Stromnetzes und den Netzkauf als notwendige Option, waren ebenfalls Gesprächsthemen.

Ein besonderes Anliegen des AK ist die mittel- bis langfristige Regelung der Nutzung alternativer Energien im Dorf. In einem Antrag an den Gemeinderat wird angeregt in künftigen Neubaugebieten den Bau von Null-Energie oder Passiv-Energie Häusern voranzutreiben. Auch die Koordination und Ergänzung bestehender und künftiger privater Anlagen zur Energieerzeugung solle die Gemeinde in die Hand nehmen.

In der nächsten Sitzung am Montag, 18. Juni, um 20 Uhr im Gasthaus Huckerwirt wird eine Matrix zur künftigen Energieversorgung mit unterschiedlichen technischen Möglichkeiten für einzelne Personen und Haushalte, für kleinere Gruppen und ganze Gemeindeteile, bzw. die Gesamtgemeinde vorgestellt.  




AK NEU spricht sich für Energieautarkie aus

Das Ergebnis des Treffens im März: Der AK Natur-Energie-Umwelt wird folgende Anträge an den Gemeinderat stellen: Alle Bauten im Neubaugebiet müssen Null-Energie, bzw. Passivhaus-Standard entsprechen; die Gemeinde möge den Bau und Betrieb eines gemeindeeigenen Blockheizkraftwerks auf Hackschnitzel Basis beschliessen.

Weitere Ideen sind die exakte Ermittlung des Strom, bzw. Energiebedarfs der gesamten Gemeinde und die Übernahme des Stromnetzes durch die Gemeinde mit dem Ziel die Gemeinde Energieautark zu machen. Ein Mitglied berichtete über ein Dorf bei Berlin, das so seit 2012 Strom für 16,6 ct anbietet.

Ein Vortrag zum Thema Energie-Einsparung soll organisiert werden; die Suche nach einem geeigneten Referenten wurde gestartet.  




AK Kultur und Geschichte spricht sich für Abriss des alten Feuerwehrhauses aus

Der AK Kultur und Geschichte treibt die Sammlung historischer Daten voran. So werden beispielsweise vom Pfarramt in Zwiesel Fotos vom gegeißelten Heiland aus der alten Kirche vom Eichelehof erwartet, eine Häuserdatei soll erstellt werden und geeignete Räumlichkeiten für ein Archiv werden gesucht.

Im Laufe des Sommers wird Felix Guffler eine Wanderung zu historischen Stätten anbieten.

Diskutiert wurde die Platzierung der Schildertafel vor der Kreuzigungsgruppe, die vom AK abgelehnt wird. Die Tafel soll unbedingt um ca. 10 Meter nach rechts versetzt werden. Eine Korrektur der Beschreibung ist ebenfalls nötig, da die Schreibweise des Vornamens von Mozart wie auch die Information, dass Bachmann ein Lehrersohn gewesen sei, falsch sei, so der AK.

Auch das Thema Kneippanlage und altes Feuerwehrhaus war ein Tagesordnungspunkt der letzten Sitzung im Mai. Der AK spricht sich für den Abriss des Gebäudes aus, da es weder historischen Wert hat, noch für eine Nutzung in Frage kommt. An der Informationstafel über Pfarrer Kneipp wird sich der AK gerne zur Mitarbeit bereit, wie vom Obst- und Gartenbauverein angefragt.

Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 14. Juni im Gasthof Huckerwirt statt. Beginn ist um 20 Uhr.


 




AK Verkehr wird Problembereiche besichtigen

Die Verkehrssituation in Eisenbrechtshofen und Markt stand am 23. April nochmals auf der Agenda des AK Verkehr-Ortsmitte-Baugebiete. Planer Walter Herb war dazu gekommen und schlug vor die erarbeiteten Problembereiche mehr im allgemeinen zu diskutieren und grobe Zielvorstellungen zu entwickeln.

In Eisenbrechtshofen sieht der AK die Notwendigkeit zur Geschwindigkeitsreduzierung an den Ortseinfahrten aus Richtung Achsheim und Biberbach; eine Prüfung, ob ein einseitiger Geh- und Radweg möglichst auf der Westseite der Straße möglich ist sollte durchgeführt werden; die Prüfung der Situation an der Bushaltestelle wie auch an der Einfahrt aus Richtung der Zollsiedlung wurde besprochen.

In Markt wurden als Schwerpunkte genannt: die Erneuerung des Bushäuschens am Bushalteplatz Oberdorf mit Gestaltung der bestehenden Grünflächen; die Möglichkeit einen Gehweg vom Bürgerhaus zur Kreuzung/Einmündung Langenreicher Straße sollte geprüft werden; an der Einmündung Sonnenstraße-Schloßstraße soll die Vorfahrtssituation geprüft werden; Maßnahmen zur Verringerung der Geschwindigkeit an der Einfahrt aus Richtung Meitingen, wie auch an der Einfahrt aus Richtung Biberbach wären angezeigt; der Fußweg von der Schloßstraße zur Burg sollte neu gestaltet werden - verschiedene Varianten sollten geprüft werden.
Am Burgholzweg wurde angeregt die Veränderung, bzw. Ausbau des Weges wie beim Radweg nach Rieblingen mit Freigabe für die Land- und Forstwirtschaft anzudenken.

Als nächsten Schritt plant der AK am 11.06. eine Ortsbegehung. Alle Interessenten treffen sich um 19 Uhr mit Fahrrädern am Parkplatz Burgholzweg.  




AK Dorfleben und Soziales trifft sich in der Hütte in der Zollsiedlung

Ganz nah am Thema des Abends waren die Mitglieder des AK Dorfleben und Soziales durch das Abhalten des Treffens in der Hütte der Dorfgemeinschaft Zollsiedlung-Eisenbrechtshofen.
Die Hütte am Spielplatz der Zollsiedlung soll im Rahmen der Dorferneuerung fit für die Zukunft als Treffpunkt der Zollsiedlung gemacht werden. Ein Wasser- und Kanalanschluss fehlt ebenso wie ein eigener Stromanschluss. Nur damit und mit einer neuen Toilettenanlage kann die beabsichtigte Entwicklung zum Nachbarschaftszentrum statt finden.
„Da die Zollsiedlung ausser dieser Hütte keinerlei Möglichkeit bietet um beispielsweise Mutter und Kind Gruppen, Veranstaltungen für Jugendliche oder auch Kaffeekränzchen für die älteren Nachbarn anzubieten, ist die geplante Aufwertung der Hütte für unseren Ortsteil ein wichtiges Kriterium um attraktiv für Neubürger zu werden,“ führte AK Sprecher Siegfried Katheder aus.
Durch den Generationswechsel sind in den letzten Jahren bereits eine Reihe von jungen Familien in die Zollsiedlung gekommen, die das Angebot der „Hütte“ gerne annehmen.

Die geplante Umfrage des AK um gewünschte Verbesserungen durch die Bevölkerung priorisieren zu können, soll nun auf den Weg gebracht werden. Noch nicht geklärt ist wie die Verteilung erfolgen soll. Durch das Amtsblatt würden nicht alle Bürger erreicht, die Kosten für die Verteilung mit der Stadtzeitung werden geprüft.

Das nächste Treffen des AK ist für Mittwoch, 20. Juni um 20 Uhr in der Sportgaststätte geplant.
 




Gemeinsames Treffen der Arbeitskreise im April

 Dorferneuerung soll Dorfgespräch werden

Lockt man die Bürger am besten mit einem Fest aus der Reserve? Oder eher mit einem Weißwurstfrühstück mit Informations“garnitur“, war die große Frage beim gemeinsamen Treffen der Arbeitskreise zur Dorferneuerung in Biberbach.
Viele sind schon an Bord des Fahrt aufnehmenden Projekts, andere zögern noch beim Zustieg, stellten die Mitglieder der Arbeitskreise fest, die sich mit Planer Walter Herb und Bürgermeister Wolfgang Jarasch über den aktuellen Stand austauschten.

Klar war, dass noch mehr Bürger sich aktiv in den Prozess einbringen sollten, um eine wirkliche Erneuerung des Dorfes zu erreichen. „Der psychologische Effekt gemeinsam etwas für die Zukunft des eigenen Dorfes zu tun, macht letztendlich den nachhaltigen Erfolg der Dorferneuerung aus,“ erinnerte Planer Walter Herb. „Dazu brauchen wir so viele Bürger wie nur möglich im Boot.“

Es gilt, dem demoskopischen Wandel zu begegnen, der im Landkreis zwar gemäßigt vorausgesagt wird, doch auch hier ist ein leichter Bevölkerungsrückgang abzusehen. Nur die Gemeinden, die sich gut positionieren und langfristig an ihrer Attraktivität arbeiten, werden bestehen, belegten die vom Planer vorgelegten Zahlen.
„Biberbach ist verkehrsgünstig gelegen und punktet durch die Nähe zu Augsburg und zur Metropolregion München, das ist eine sehr gute Ausgangslage,“ erklärte Herb.

Mit diesen Pfunden zu wuchern haben sich die Teilnehmer der Arbeitskreise vorgenommen, und trafen sich zum Informationsaustausch. In den Bereichen „Verkehr“, „Natur, Energie und Umwelt“, Dorfleben und Soziales“, sowie „Kultur und Geschichte“ überlegen die Teilnehmer Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität im Dorf.

Der Arbeitskreis „Verkehr“ hat neuralgische Punkte in Markt, Eisenbrechtshofen und Biberbach unter die Lupe genommen und stellte anhand einer Fotoserie ihre Auswahl der Brennpunkte vor. Insbesondere die Ortseinfahrten stellte AK Sprecher Robert Kühnel als verbesserungswürdig heraus. Es wird überlegt, durch welche Maßnahmen der Verkehr gebremst in den Ort geführt werden und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen werden kann. Mit Ortsbegehungen werden sich die Teilnehmer als nächstes auf die Suche nach Lösungen machen.

Ein energieautarkes Dorf wünschen sich die Aktiven des Arbeitskreises Natur, Energie & Umwelt, der sich kurz NEU getauft hat. Ein Energiemix aus Sonnenstrom, Windenergie, Hackschnitzel- und Biogasanlagen, so viel wie möglich in Bürgerhand, wird auf diesem Weg nötig sein, stellte Ingrid Burgmeyer fest. Für Neubaugebiete sollte die Nutzung umweltfreundlicher Energien zur Auflage gemacht, oder durch Zuschussmodelle attraktiv gemacht werden, forderte Herbert Quis.

Der immer wieder aufgeschobene Bau einer Bühne für die Schulaula ist eines der Hauptanliegen der Kultur- und Geschichtsinteressierten. Dabei muss die oft gelobte sehr gute Akustik des Raumes ebenso erhalten bleiben wie die Nutzung als Aula, betonte AK Sprecherin Monika Kühnel.
Eine Ausstellung der „Schätze im Schatten von Kirche und Burg“ plant die Gruppe während des Weihnachtsmarktes am 2. Dezember. Sehr viel Interessantes, wie die Geschichte um die Leonhardskapelle in Feigenhofen hat man dafür schon gefunden. Als Großprojekt soll eine ausführliche Ortschronik entstehen.

Dreh- und Angelpunkte des Dorflebens sind Treffpunkte und soziale Netzwerke, die gepflegt, geschaffen oder aufgewertet werden müssen, stellte der Arbeitskreis Dorfleben und Soziales heraus.
Während das aktive Vereinsleben des Dorfes bereits viele Bedürfnisse erfüllt, sind Ortsteilzentren ebenso wichtig für das Funktionieren von Nachbarschaft und das Zusammenwachsen von Alt- und Neubürgern, erläuterte AK Sprecher Siegfried Katheder die Überlegungen seiner Gruppe.
Durch soziale Netzwerke, etwa durch „Leih-Großeltern“ könnte berufstätigen Familien geholfen werden, die in den langen Ferienwochen auf Unterstützung bei der Kinderbetreuung angewiesen sind. Durch eine Umfrage im Amtsblatt möchte die Gruppe mehr über die Bedürfnisse der Bürger erfahren.

Als „wirklich guten Ansatz und wichtigen Gedanken“ stellte Planer Walter Herb die Einbindung der Bedürfnisse aller Bürger durch Umfragen, Nachfragen und Diskutieren heraus. „Sprechen Sie über die Dorferneuerung,“ forderte er alle Aktiven auf. „Ob mit dem Nachbarn, im Sportverein oder beim Stammtisch, die Dorferneuerung geht alle an,“ unterstrich er die Bedeutung der laufenden Aktion für die Zukunft der Gemeinde.




AK Verkehr-Dorfmitte-Baugebiet setzt Schwerpunkte

Der Arbeitskreis Verkehr-Dorfmitte-Baugebiet konzentrierte sich in seiner bisherigen Arbeit vorwiegend auf den Verkehrsaspekt, in Zukunft sollen auch die Bereiche Ortsmitte und Dorfgestaltung sollen verstärkt diskutiert werden. Dafür stellt die Familie Sailer (Huckerwirt) dem Arbeitskreis bebilderte Bücher über die Entwicklung der Gemeinde Biberbach und den Ortsteilen zur Verfügung.

Zur allgemeinen Entwicklung Biberbachs bietet sich ein Schulterschluss der nennenswerten Sehenswürdigkeiten im nördlichen Landkreis Augsburg an. Das Viereck Biberbach/Markt - Kloster Holzen - Thierhaupten - Scherneck könnte besonders herausgestellt und beworben werden. Hierbei ist auch die Verbindung Markt-Holzen, also der Weg entlang des Burgholzes, wichtig, so der Schluss der AK Mitglieder.

Im Bereich „Verkehr“ haben sich 6 Schwerpunkte in Biberbach herauskristallisiert. Und zwar der Bereich um Schule und Kirche (Kulturhügel), der Kirchberg mit der Einfahrt Kupfergasse und die Einfahrt „alter Kirchberg“ und Schule, die Kreuzung am neuen Rathaus, der alte Feuerwehrplatz, die Kreuzung bei der VR Bank, und die Anbindung/ Zufahrt zum Sportgelände.

In Markt stehen neben den bereits besprochenen wunden Punkten auch die Zugangsmöglichkeiten zur Burg zur Diskussion. Die Idee eines Rundweges soll weiter verfolgt werden.

Der Arbeitskreis trifft sich wieder am 23.04. Um 20 Uhr im Gasthaus Huckerwirt.




Fleissige (Daten-) Jäger und Sammler beim AK Kultur und Geschichte

Wie es früher einmal war in Biberbach finden die Mitglieder des AK Kultur und Geschichte beim Sichten alter Daten, Karten und Dokumente heraus. Im Staatsarchiv, Bistumsarchiv, Stadtarchiv und in Dokumenten aus Kloster Holzen wird nach Erkenntnissen gesucht.
Fotos von Wegkapellen und Marterl rund um Affaltern, Salmannshofen und Feigenhofen werden gesichtet, eine Sammlung alte Flurnamen und Flurnummern durchgeführt.

Eine Idee aus dem AK ist die Einrichtung eines öffentlichen Gemeindearchivs zur Sammlung, Sicherung und Ausstellung historischer Dokumente und als Anlaufstelle für alle historisch interessierten Bürger. Das alte Lehrerhaus wäre dafür eine denkbare und passende Stelle im Rahmen des „Kulturhügel“-Konzepts.

Interessant wird sicher der für Anfang Oktober geplante Vortrag von Kreisheimatpfleger Professor Dr. Walter Pötzl über Biberbach.

Weiter geht es mit bei den Kultur- und Geschichtsinteressierten am 3. Mai um 20 Uhr im Gasthof Huckerwirt.




AK Dorfleben & Soziales plant Umfrage

 Welche Wünsche zu „Treffpunkten für Jung und Alt“ die Bürger haben, soll eine Umfrage klären. So kann der Arbeitskreis Dorfleben und Soziales die Schwerpunkte seiner Arbeit nach den Bedürfnissen der Mehrheit setzen.
Die Formulierung des Umfragebogens wurde im Rahmen der letzten Sitzung des AK weiter diskutiert und die Verteilung besprochen. Beim gemeinsamen AK-Treffen am 16. April wird das Ergebnis präsentiert.

Auf den Nägeln brennt vielen Eltern das Thema Ferienbetreuung. Während die Mittagsbetreuung gut funktioniert, sind die langen Sommerferien und der im August geschlossene Kindergarten ein Problem, so das Ergebnis der Diskussionen im AK.
Wie eine durchgängige Betreuung organisiert werden könnte, wird ein Hauptthema sein.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ gab es neue Ideen zum „Lesetreff“, also ein Regal oder einen Kasten, in dem man Bücher tauschen kann. Die Gespräche ergaben, dass es wohl am sinnvollsten wäre, einen abschliessbaren Glaskasten vor dem Dorfladen aufzustellen. Eventuell können die Angestellten bei Öffnung des Ladens den Kasten aufschliessen, und bei Ladenschluss wieder absperren. Das muss abgeklärt werden.

Einigkeit herrschte, dass es zum Thema Dorfcafe, das zum Zentrum vieler Aktionen werden könnte, ein Gesamtkonzept geben müsse, um alle Wünsche und Möglichkeiten zu berücksichtigen; für das soziale Miteinander und den Tausch von Dienstleistungen gibt es bereits einen Tauschring, dessen Mitglieder und Interessenten sich beispielsweise in einem solchen Cafe regelmäßig treffen könnte.

Alle bisher gesammelten Ideen und Erkenntnisse werden bei einem Treffen der Arbeitskreise am Montag, 16. April um 20 Uhr in der Sportgaststätte Biberbach präsentiert und gerne auch mit Gästen diskutiert.
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 14. Mai um 20 Uhr in der Siedlerhütte der Zollsiedlung statt.




AK Verkehr definiert Problembereiche

 Die momentane Verkehrsführung und deren Probleme aufgegliedert nach Ortsteilen beschäftigte die Mitglieder des Arbeitskreises Verkehr/Ortsmitte/Baugebiet bei deren letzter Sitzung.

Als neuralgische Punkte im Ortsteil Markt befanden die Teilnehmer hauptsächlich folgende Bereiche:

Von Meitingen aus rollt der Verkehr zu schnell in den Ort, speziell da in diesem Bereich auch viele Radfahrer, Skater und Wanderer unterwegs sind. Eine Verkehrsinsel am Ortseingang wurde als problematisch eingestuft; als mögliche Lösung wurde die Verlängerung des Radweges bis zum Gasthof Deil bei verschmälerter Fahrbahn gesehen. Der Ortsbeginn müsse deutlicher erkennbar sein, so der Konsens.

Aus Richtung Biberbach wäre eine Querungshilfe für Radler und Fußgänger bei der Kreuzigungsgruppe sinnvoll, ggf. mit einer kleinen Verkehrsinsel. Es soll geprüft werden, ob ein durchgängiger Rad-/Fußweg durch den Ort möglich ist. Wenn dieser durchgängig von Biberbach kommend laufen würde, wäre diese Lösung der Querungshilfe vorzuziehen.

Auch in der Schloßstraße wäre ein durchgängiger Radweg auf der Straßenseite gegenüber der alten Schule und bis zur Abbiegung nach Langenreichen sinnvoll.
Am Buswendeplatz Richtung Rieblingen muss die Ausschilderung für Radfahrer und Wanderer deutlicher in Richtung der Feldwege erfolgen.

In Eisenbrechtshofen sind bauliche Maßnahmen zur Verringerung der Geschwindigkeit des in den Ort einfahrenden Verkehrs dringen nötig, so das Resultat der Diskussionen.

Viel zu tun gibt es verkehrstechnisch im Kernort. Es habe sich eine neue Hauptverkehrsachse aus Bibertalstraße - Raiffeisenstraße gebildet; Bollenberg-Kirchberg sind inzwischen zweitrangig geworden, so das Resultat. Die Ortsdurchfahrt sei generell unnötig breit. Die Kreuzung am Rathaus könnte als überfahrbarer Kreisverkehr gestaltet werden, die Kreuzung an der VR-Bank hat viele Aspekte.
Hier war der ursprüngliche Marktplatz Biberbachs. Es bieten sich zwei Gestaltungsvarianten an, die untersucht werden sollten. Entweder ein Kreisverkehr als gestalterisches Element, oder eine Kreuzung, wobei der Kirchberg nicht mehr bevorrechtigt sein soll.

Am Kirchberg stellte sich das Problem der Einfahrt in den Schulhof durch den Schulbus und private PKW; vorstellbar wäre, dass der Bus nicht mehr in den Schulhof einfahren muss, wenn eine Busspur mit Ausstiegsstelle entlang des Fußwegs vor den Anwesen Neidlinger/Lutz angelegt wird.

Im Bereich der Kupfergasse laufen zur Zeit Planungen der Gemeinde. Deren Umsetzung in Verbindung mit der Dorferneuerung soll geprüft werden. Eine Idee wäre, die Fußgänger durch einen Weg entlang der Biber aus dem Verkehr zu nehmen.

Die Zufahrt zum Sportplatz sollte so verlegt werden, dass der Verkehr nicht mehr durch das Wohngebiet rollt. Auch das Problem des Parkens bei den Trainingsplätzen wurde diskutiert.

Das nächste Treffen des AK findet am 26. März um 20 Uhr beim Huckerwirt statt.




Neues aus dem AK "Kultur und Geschichte"

Auch bei den Dorferneuerern, die sich um „Kultur & Geschichte“ kümmern, geht es voran. Bei der Sitzung am 1. März wurden bereits konkrete Projekte besprochen.

So soll es eine Dokumentation der lokalen Geschichte des 20. Jahrhunderts geben; dazu werden alle Mitglieder des Arbeitskreises Zeitzeugen befragen und Fotografien sammeln. Im Dezember ist eine Ausstellung zu Denkmälern und Kapellen geplant, für die es ebenfalls eine Menge Arbeit beim Sammeln und Zusammenstellen von Material zu investieren gilt.

Weitere Pläne umfassen unter anderem einen Besuch im Augsburger Staatsarchiv und die Beschäftigung mit Biberbacher Zunftbüchern. Auch das Jubiläum des berühmten Orgelwettstreits, das im November 2016 ansteht, soll gebührend in Augenmerk gerückt werden.

Wer nun Lust bekommen hat dabei zu sein beim Stöbern in der Biberbacher Vergangenheit, der ist herzlich willkommen als Gast oder auch Mitmacher im Arbeitskreis rund um Kultur und Geschichte.

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am Donnerstag, 29. März, um 20 Uhr im Gasthof Huckerwirt statt.  




AK Dorfleben und Soziales stellt Liste mit Treffpunkten im Dorf auf

„Treffpunkte im Dorf“ waren Thema der zweiten Sitzung des AK Dorfleben und Soziales

Eine Sammlung aller Treffpunkte die im Dorf existieren, und auch die fehlenden stellte der AK bei seiner letzten Sitzung zusammen. Hier reichte das Spektrum von den Gaststätten über Vereinsheime bis zu Festen und Mutter-Kind Gruppen

Schmerzlich vermisst wird, wie sich schon beim Seminar in Thierhaupten herauskristallisiert hatte, ein Cafe oder eine anderer Bewirtungsbetrieb der mit regelmäßigen Öffnungszeiten und „offenem“ Ambiente als Treffpunkt für alle dient.

Denkbar wäre die Umsetzung in Form einer Gründung mit Bürgerbeteiligung (Stichwort Dorfladen) oder als Gemeinde-GmbH, ein Beispiel aus dem Allgäuer Wildpoldsried. Eventuell wäre das Konzept aber auch mit den bereits im Ort tätigen Gastronomen möglich, das soll abgeklärt werden.
In diesem Zusammenhang soll auch eine Bewirtung am Alten Feuerwehrplatz zum Thema werden. Tanzabende, der gar nicht so altmodische „Tanztee“ oder auch ein Sommernachtsball könnte die Menschen zusammen bringen.

Zum Thema „Spielplätze“ wurde deren Attraktivität diskutiert. Dazu sollte es einen Austausch mit den Fachleuten und Betroffenen am Ort geben.

Der Arbeitskreis überlegt, eine Bürgerbefragung mit der Frage „Was wünschen Sie sich für ein gutes, soziales Zusammenleben in Biberbach“ durchzuführen.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises wird am Mittwoch, 14. März, um 20 Uhr in der Gaststätte Magg stattfinden.  




AK Natur-Energie-Umwelt sammelt Ideen, informiert sich über die geplante Windkraftanlage bei Feigenhofen


Der Arbeitskreis NEU (Natur-Energie-Umwelt) traf sich zur zweiten Sitzung am Montag, 13. Februar. Die Bestandsaufnahme und Ideensammlung zu den drei Themenbereichen des AK stand auf dem Arbeitsplan.

Im Bereich „Natur“ reichten die Vorschläge von dem Pflanzung von Bienenwiesen über den Erhalt von Hecken und Bäumen bis zur Beweidung der Schmutterwiesen. Ein Markenprodukt „Schmutter-Rinder“ oder „Schmutter-Schweine“ in Bio-Qualität konnten sich die Teilnehmer gut vorstellen.

Zum Thema „Energie“ stand das Ziel eine energieautarke Gemeinde zu werden, an erster Stelle. Dafür soll das Einsparpotential ermittelt werden - im öffentlichen wie auch privaten Bereich. Eine Gemeinde-Biogasanlage für alle Grün- und Gartenabfälle stand ebenso auf der Vorschlagsliste wie eine Beheizung öffentlicher Gebäude mit einem Blockheizkraftwerk mit Hackschnitzeln. Auch die Überlegung ob Kleinwasserkraftanlagen an Schmutter und Biber möglich wären, wurde angestellt.

Die Umwelt könnten Bürger unmittelbar erleben bei Wanderwegen entlang der Biber oder - im Winter - auf angelegten Eislaufflächen in jedem Ortsteil. Bei der sinnvollen Verwendung von Gartenabfällen und Grüngut trafen sich die Bereiche „Energie“ und „Umwelt“ bei dem Vorschlag einer Bürger-Kompostieranlage.

Gottfried Schrag aus Waltershofen berichtete zum Sachstand „Windenergieanlage“ . Schrag ist Diplom-Physiker und befasst sich seit seit seinem Studium mit erneuerbaren Energien und plant gemeinsam mit fünf weiteren Personen eine Windkraftanlage bei Feigenhofen.
Seine Gesamteinschätzung: die Gemeinde steht dem Bauanliegen insgesamt positiv gegenüber und will den Bau ermöglichen. Die Planung der Bauwerber ist im Zeitplan - das erste Windgutachten steht an, danach wird eine genaue Windmessung durchgeführt, die einen erheblichen Einsatz von Risikokapital erfordern wir.
Nun hängt die Realisierung von der Bewertung durch den Denkmalschutz ab.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 12. März um 19 Uhr im Gasthaus Huckerwirt statt. Tagesordnungspunkte sind die Bewertung und Gewichtung der gesammelten Ideen und die Planung von Einladungen möglicher Referenten und Exkursionen.

Interessierte, die das gesamte Protokoll des AKs per mail erhalten möchten, wenden sich an den Protokollführer unter herbertquis@gmx.de

Bei den Treffen sind selbstverständlich alle Interessierten herzlich willkommen. 


 




Die Arbeitskreise zur Dorferneuerung

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 22.11.2011 im Sportheim wurden folgende Arbeitskreise gebildet:
- Verkehr + Ortsmitte + Baugebiete
- Kultur + Geschichte
- Natur + Umwelt + Energie
- Dorfleben + Soziales
- Öffentlichkeit + Image + Selbstverständnis

Die Arbeitskreise sollen nunmehr Ideen und Vorschläge erarbeiten.
Interessierte BürgerInnen können den Arbeitskreisen gerne noch beitreten. Informationen erhalten Sie vom 1. Bürgermeister Wolfgang Jarasch unter Tel. 08271/8018-0.





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